Süßes oder Saures! Vergiftete Süßigkeiten und Co.

Vor allem in den 70er, 80er und 90er Jahren aber auch heute noch, geistern um die Zeit um Halloween Berichte durch die Medien, die vor vergifteten oder anderweitig präparierten Süßigkeiten warnen. So würden kinderhassende Nachbarn Rasierklingen in Äpfel und Schokolade packen, Mottenkugeln, Schlankheitspillen oder eben vergiftete Süßigkeiten an die Kinder verteilen, die an ihre Tür klopfen.

So sei in einem New Yorker Vorort ein kleines Mädchen mit ihren Freunden an Halloween auf Sammeltour gegangen und habe auch bei einem älteren Herrn Süßes oder Saures gespielt. Nachdem der Mann zunächst griesgrämig dreinschaute, wies er die Kinder an, einige Minuten zu warten, dann würden sie auch etwas von ihm bekommen.

Wie versprochen kehrte der Mann nach kurzer Zeit mit einigen Äpfeln und Tafeln Schokolade zurück, die er an die Kinder verteilte.

Nach dem Ende der Süßigkeitensammlung begannen die Kinder hastig die Beute in sich hinein zustopfen, bevor ihre Eltern sie warnen konnten, nicht zu viel auf einmal zu essen. Das kleine Mädchen begann plötzlich zu schreien und wand sich vor Schmerzen. Nachdem ihre Freunde Hilfe geholt hatten und das Kind ins Krankenhaus eingeliefert worden war, zeigte sich der Grund für die Schmerzen: Mehrere der Süßigkeiten waren mit Rasierklingenstücken gespickt worden. Eine von diesen hatte dem Mädchen die Speiseröhre zerschnitten.

Anmerkung & Erklärung: Die regelrechte Panik die während der 70er bis 80er Jahre herrschte wird heute als "Poisoned Candy Scare" bezeichnet und erwies sich im Nachhinein als ziemlich unbegründet. Dennoch: In den letzten Jahren gab es durchaus einige wenige Fälle, in denen Kinder mit vergifteten Süßigkeiten getötet worden waren. Die Täter waren zumeist aber keine Fremden sondern Verwandte der Kinder, die diese hassten oder aus dem Weg schaffen wollten.

Gerüchte wonach in Süßigkeiten Fremdkörper – etwa Rasierklingen, Nadeln, Scherben etc. - gefunden wurden, sind ebenfalls einige Male dokumentiert worden. Dennoch gibt es von offizieller Seite keinen Grund zur Panik und Hysterie. Eltern sollten einfach die Halloween-Beute ihrer Sprösslinge kontrollieren, bevor sich sich mit diesen vergnügen – raten etwa US-Polizeidienststellen.

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Todsicherer Selbstmord

John Smith war ein echter Pechvogel. Erst vor kurzem war er von seiner Frau verlassen, anschließend ausgeraubt und letztlich gekündigt worden. Auch seine zwei Kinder wollten von ihrem alten Herrn nichts mehr wissen und mieden jeden Kontakt mit ihm.

Aufgrund seines, wie John meinte, beschissenen Lebens entschloss er sich Suizid zu begehen – er habe schließlich nichts zu verlieren. Da er allerdings von seinem steten Unglück überzeugt war, wollte er bei seinem Selbstmord auf Nummer sicher gehen und plante alles genau: Er band sich an einen schweren Stein, mit dem er sich von einer Klippe stürzten wollte, kaufte extra eine Pistole um sich während des Falls zu erschießen und schluckte darüber hinaus eine ganze Packung Schlaftabletten und trank eine halbe Flasche Whisky.

Als John jedoch letztlich von der Klippe springen wollte, kam alles anders als geplant: Durch den Whisky war er derart desorientiert, dass er den eigentlichen Abhang verpasste und stattdessen seitlich die Böschung zum Meer hinunter kullerte. Aus seiner Pistole löste sich beim Sturz ein Schuss, der das Seil zum Stein durchtrennte und ihm so von einem möglichen Ertrinken rette. Unten angekommen war John so schlecht, dass er sich prompt übergab und die Schlaftabletten samt Whisky heraus würgte.

... eine Woche später gewann John Smith 1.000.000 Dollar im Lotto.

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Die Halloween-Dekoration

In einer kleinen Stadt in den USA brach gerade der die Zeit von Halloween an.

Viele der Einwohner brachten, wie dieses nun mal in den Vereinigten Staaten ist, ihre Dekoration in Stellung. Sie schnitzen Kürbisgesichter, hingen Geister, Hexen und Skelette in ihre Fenster und manch einer stellte einen Sensenmann oder eine furchteinflösende Vogelscheuche in den Vorgarten.

Angesichts dessen wunderte sich auch niemand über einen Mann, der erhängt an einem Baum eines kleinen Einfamilienhauses baumelte. Es handelte sich hierbei um einen Postangestellten, der gerade von seiner Frau verlassen worden war und den Schmerz nicht verkraftet hatte. Aus diesem Grund hatte er des nachts eine Schlinge um den stärksten Ast seines Baumes geschlungen und mit Hilfe diesen seinem Leben ein Ende bereitet.

Der Postangestellte hing für geschlagene drei Tage an den Baum, bevor jemand dieses meldete. Die meisten Einwohner, Passanten und Autofahrer hatten den Erhängten schlicht für eine Halloween-Dekoration gehalten – und zwar eine sehr gute.

Anmerkung & Erklärung: Diese Geschichte kursiert schon seit Jahren, hat sich aber im Jahre 2006 schließlich bewahrheitet. Tatsächlich hatte sich in Frederica, Delaware eine Frau an einem Baum (nahe einer gut befahrenen Straße) erhängt. Zwar blieb sie nicht gerade drei Tage sondern nur für eine Nacht hängen, war in dieser Zeit aber von niemandem als Leiche erkannt worden, da Halloween vor der Tür stand.

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Die Leiche im Bettkasten

Es regnete in Strömen als Marie und Arthur in einem Motel an der Route 66 eincheckten. Sie waren froh noch ein Zimmer bekommen zu haben, denn bei der dem Regen hatten sich etliche Autofahrer entschlossen, eine Pause einzulegen und mit der Weiterfahrt bis zum Morgen zu warten.

Als das Pärchen die Tür zum Zimmer 14 aufschloss stieß ihnen ein Schwall abgestandener, eklig riechender Luft entgegen, weshalb sie zunächst das Fenster aufrissen um feuchte aber immerhin frische Luft herein zulassen. Erst als sie sich zum schlafen hinlegen wollten schlossen sie es wieder, da Marie das Prasseln des Regens nicht mochte.

Nur eine Stunde nach dem Arthur eingeknickt war, erwachte er plötzlich und stellte fest, dass das ganze Zimmer von einem intensiven widerlichen Gestank erfüllt war. Er wusste nicht woher er kam und weckte daher seine Freundin, da er ein Gasleck oder ähnliches vermutete. So schnell wie möglich verließen er und Marie das Gästezimmer und meldeten sich bei der Rezeption des Motels.

Der Besitzer, der gleichzeitig der Rezeptionist war, gab an, dass ein Gasleck unmöglich sei. Die Absteige sei ganz und gar auf Elektrizität angewiesen, da ein Gasanschluss in der abgelegenen Gegend unmöglich ist. Der Gestank, so erklärte der Mann, müsse woanders herkommen. Der Besitzer entschloss sich daher, selbst nachzusehen.

Als Arthur und der Inhaber des Motels ins Zimmer kamen, stellten sie fest, dass der Geruch unnatürlich stark war und auf jeden Fall aus dem Zimmer selbst kommen musste. Nachdem sie alles abgesucht hatten blieb nur noch das Bett als Ursprung des Geruches übrig. Womöglich, meinte Arthur, sei eine Ratte in der Matratze verendet, woraufhin der Motel-Besitzer dieses abwiegelte aber dennoch für eine Untersuchung der Matratze war. Als sie diese hoch hoben musste Arthur seine Vermutung jedoch schnell revidieren, denn er erkannte sofort die wahre Ursache des Gestankes: Im Bettkasten lag eine Leiche, die schon eine ganze Zeit dort zu verwesen schien.

Anmerkung & Erklärung: Ja, diese Geschichte ist wirklich war. Etwas ähnliches ist in Kansas City, Atlantic City und einigen weiteren Orten geschehen. Zwar wurden nicht immer ganze Körper aber zumindest Leichenteile, Blutlachen etc. gefunden. Eine Aufstellung verschiedener Fälle findet man bei snopes.com.

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Der Axt-Mörder auf der Rückbank

Es geschah in einer nebligen Nacht im vergangenen Winter. Eine Frau fuhr mit ihrem Wagen eine einsame Landstraße entlang, als hinter ihr plötzlich ein kleiner Lastwagen auftauchte und zu hupen begann. Auch das Abblendlicht ließ der Fahrer hinter der dem Wagen der Frau immer wieder aufblitzen.

Aus Angst, er wolle ihr etwas antun beschleunigte die Frau und versuchte dem Verfolger zu entkommen. Doch dann, in einer Kurve, geriet ihr Wagen aus der Spur und stellte sich auf der Straße quer. Die junge Frau sprang in Panik aus dem Wagen und versuchte zu entkommen, als dann auch ihr Verfolger zum stehen kam. Dieser stieg samt Gewehr aus dem Lastwagen und ging langsam auf das Auto der Frau zu wobei er laut rief, dass sich 'jemand' zeigen und mit erhobenen Händen aussteigen solle.

Verdattert blieb die fliehende Frau stehen und ging zurück; Immer noch ging ihr Verfolger mit erhobener Waffe auf das Auto zu und blickte schließlich hinein. Der Wagen war jedoch leer: Eine der hinteren Türen war geöffnet und auf der Rückbank fand er eine scharfe Axt, die eindeutig nicht der Fahrerin gehörte.

Anmerkung & Erklärung: Diese Geschichte gehört zu den Klassikern der Urban Legends und ist hauptsächlich in den USA verbreitet. Statt mit einer Axt ist der verschwundene Mörder auf der Rückbank auch oft mit einer Drahtschlinge oder einem Messer bewaffnet. Ob die Story auf einer wahren Begebenheit beruht ist ungeklärt.

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HIV-Attacken auf der Love Parade: Offizieller Unsinn!

"Ich habe heute von einigen Bekannten gehört, dass ein Verrückter mit 'ner Aids-Spritze auf der Parade rumtanzt und Leute damit ansticht", hatte mir Ende August 2007 ein Besucher der Love Parade in Essen geschrieben. Auch Gerüchte über HIV-infizierte Spritzen und Nadeln an Bankautomaten, Bussitzen und Stühlen sollen die Runde unter den Ravern gemacht haben.

Anmerkung & Erklärung: Wie mir nun auf Anfrage an das Polizeipräsidium Essen - Direktion Gefahrenabwehr/Einsatz bestätigt wurde, sind keinerlei derartige Fälle bekannt oder Informationen auf derartige Vorkommnisse zugetragen worden.

Tatsache ist: Bisher hat es keinen derartigen Fall gegeben, in dem jemand - wie in der obigen Legende - durch eine HIV-infizierte Spritze auf einer Feier oder in einer Disko etc. infiziert wurde. Es handelt sich also um eine typische urbane Legende.  Auch falls tatsächlich jemand auf die Idee kommen sollte, auf diese Weise Menschen vorsätzlich anzustecken, ist eine Infektion unwahrscheinlich. HI-Viren – ob in Blut, Sperma etc. - können außerhalb des Körpers nicht lange überleben. Selbst die Messerattacke bei der Eröffnung des Berliner Hauptbahnhofs, bei der auch ein HIV-Infizierter verletzt wurde, blieb ohne Folgen für die weiteren Opfer. Die Geschichten sind also Unsinn!

Bei den Gerüchten auf der Love Parade handelte es sich also nur um eine Abwandlung der bekannten Willkommen im Club!-Geschichten, welche alljährlich wieder aufgetaut werden. Weitere Informationen gibt’s hier.

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Frank Lucks Towers: Ein unglaublicher Glückspilz!

Frank Lucks Towers aus Liverpool war eigentlich ein ganz normaler Mann. Wie es sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts gehörte, hatte er schon in etlichen Jobs gearbeitet und versuchte, wie man so sagte, 'über die Runden zu kommen'. Er war eben ein ganz normaler Mann, mit einer Ausnahme: Der gebürtige Ire hatte drei große Schiffunglücke überlebt, weshalb er von seinen Freunde nur noch Lucky Towers genannt wurde.

Alles Begann irgendwann im März 1912. In diesem Monat hatte Frank bei der Reederei White Star Line nach einen Job gesucht und auch einen bekommen. Nur kurze Zeit später, im April, schaufelte er Kohlen in die riesigen Öfen eines gigantischen Schiffes, das gerade seine Jungfernfahrt antrat – dieses Schiff trug den Namen Titanic. Der Job war hart, die Bezahlung nicht gerade angemessen und auch das Tageslicht bekamen die Arbeiter unter Deck nur selten zu sehen. Doch dieser Zustand währte nicht lange. Schon nach weniger als zwei Wochen sank die Titanic, nachdem sie mit einem Eisberg zusammen stieß. Frank Lucks Towers hatte jedoch viel Glück und überlebte die Katastrophe, die vielen Menschen das Leben kosten sollte.

Nur zwei Jahre später arbeitete der Ire wieder auf einem Schiff, der Empress of Ireland. Dieses Schiff verkehrte seit 1906 zwischen Québec und Liverpool – bis zum 29. Mai 1914. An diesem Tag, Frank Lucks Towers war gerade mit seiner Arbeit beschäftigt, kollidierte die Empress of Ireland im dichten Nebel mit dem Kohlefrachter SS Storstad. Nach nur wenigen Minuten war die Empress of Ireland gesunken. Von knapp 1500 Menschen kamen 1012 ums Leben. Wie durch ein Wunder überlebte Frank Lucks Towers auch dieses Unglück.

Noch wundersamer war allerdings, dass Towers im Jahre 1915 erneut einen Job auf einem Schiff nachging. Diesmal handelte es sich um die RMS Lusitania, eines der schnellsten Passagierschiffe seiner Zeit. Am 7. Mai 1915 befand sich das Schiff gerade vor der Südküste Irlands wo es von einem deutschen U-Boot ausfindig gemacht wurde. Das U-Boot ging zum Angriff über und versenkte die Lusitania. Bei dem Angriff kamen 1198 Menschen zu Tode. Mehrere Hundert überlebten allerdings. Auch Towers hatte es unter Mühen geschafft sich in letzer Minute in ein Rettungsboot vorzukämpfen und überlebte erneut eine große Katastrophe.

Anmerkung & Erklärung: Die Geschichte von Frank Lucks Towers scheint zu unglaublich um wahr zu sein – und ist es (gegenwärtigen Annahmen zufolge) auch. Entgegen früheren Behauptungen ist Frank Lucks Towers (der auch manchmal als Frank Tower oder Toner betitelt wird) eine erfundene Figur. Es gibt keine Hinweise, dass eine Person bei allen drei Unglücken zugegen war und sie überlebt hat.

Wahr hingegen ist die Geschichte der Katze Oscar. Diese war zunächst als Bordkatze auf der Bismarck und hatte deren Versenkung überlebt. Auf einem Brett treibend war sie von den Marinesoldaten des Zerstörers HMS Cossack geborgen und aufgenommen worden. Nur wenig später wurde auch die Cossack Opfer eines Angriffs – Oscar überlebte erneut und wurde nach kurzer Zwischenstation auf dem Flugzeugträger HMS Ark Royal aufgenommen. Doch auch diese neue Heimat der Katze währte nicht lange und sank bei Gibraltar. Da Oscar, nun auch bekannt als Unsinkable Sam, als kleiner Unglücksbringer galt wurde er 'in Rente geschickt' und verbrachte sein restliches Leben an Land.

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Willkommen im Club! - HIV im Kinosessel

Ein junger Teenager und seine Freundin feierten ihr 10wöchiges Jubiläum. Beide wollten sie dieses mit einem Kinobesuch begehen und hatten sich prompt für einen neuen Streifen mit Tom Cruise entschieden. Sie lösten die Karten, gingen in den schon dunklen Vorführraum, indem gerade die Trailer liefen und nahmen Platz.

Als sich der Teenager auf Polster des Kinosessels niederließ verspürte er einen sanften Stich, den er allerdings nicht weiter beobachtete.

Nach dem der Film gelaufen war und das Licht den Saal erhellte, erhob sich das Pärchen von den Sitzen. Erstaunt fand der junge Mann einen Zettel, der in seinem Sessel lag und eine Spritze, die aus dem Polster ragte

Auf dem Zettel stand: "Willkommen im Club! Du hast dich gerade mit AIDS infiziert … ”

Anmerkung & Erklärung: Die Willkommen im Club!-Geschichten gehören angeblich zu den bekanntesten Urban Legends. Es gibt sie in unendlich vielen Versionen. Mal spielen sie im Kino, in einem Bus, einer Diskothek oder werden auf einen Obststand oder sogar einen Geldautomaten umgemünzt.

Kettenbriefe bzw. Emails verbreiten diese Storys schon seit Jahren und haben in Discos in den USA, Österreich und sogar Deutschland für Verunsicherung geführt. Auch während der Love Parade 2007 in Essen (weitere Infos), so wurde mir zugetragen, habe ein Gerücht um einen "Verrückten mit Aids-Spritze" die Runde gemacht.

Tatsache ist allerdings: Bisher hat es keinen bestätigten Fall gegeben, in dem jemand - wie in der obigen Legende - durch eine HIV-infizierte Spritze in einem Kinosessel, einer Disko etc. infiziert wurde. Es handelt sich also um eine typische urbane Legende.

Auch falls tatsächlich jemand auf die Idee kommen sollte, auf diese Weise Menschen vorsätzlich anzustecken, ist eine Infektion unwahrscheinlich. HI-Viren – ob in Blut, Sperma etc. - können außerhalb des Körpers nicht lange überleben. Selbst die Messerattacke bei der Eröffnung des Berliner Hauptbahnhofs, bei der auch ein HIV-Infizierter verletzt wurde, blieb ohne Folgen für die weiteren Opfer.

Im November 2007 wurde ich per Email(s) auf eine "überarbeitete Variante" eines bekannten deutschen Kettenbriefes hingewiesen – der sich mittlerweile in mindestens drei Internet-Foren findet. Laut diesem sei aktuell in einem Kölner Lichtspielhaus eine Person mit einer HIV-infizierten Nadel mit dem Virus angesteckt worden. Ebenso wie in der obigen Geschichte sei auch die bekannte Notiz zu finden gewesen. Neu hingegen: Es wird behauptet, dass Uwe Kerper, ein Mitarbeiter der Abteilung Bevölkerungsschutz im Rhein-Sieg-Kreis (RegBez. Köln), diese Geschichte bestätigt habe – und auf etliche etliche ähnliche Fälle hinwies.

Letzteres ist definitiv falsch. Auf Anfrage von mir antwortet Herr Kerper, dass er keine Warnmeldung verfasst oder bestätigt hat. "Die Warnmeldung", so seine Antwort, "(ist) nicht neu und reine Panikmache." Zur weiteren Information verweist er auf die Seite des Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik.

Auch das Landeskriminalamt (LKA) hat mittlerweile eine Pressemitteilung dazu herausgegeben und erklärt "Entsprechende Fälle hat es nicht gegeben (...) Das Sachgebiet Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Landeskriminalamtes SH hat selbstverständlich eine solche "Warnung" nicht herausgegeben. Die Verfasser haben offensichtlich die Absicht Angst und Schrecken zu verbreiten und wollen zudem eine hohe Datenlast erzeugen."

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Die grausige Diskobekanntschaft

Auf einer wilden Party in einer Diskothek lernt eine junge Frau - wir nennen sie der Einfachheit halber Manuela - einen charmanten und ebenso gut aussehenden Mann kennen. Er tanzte sie an, flirtete mir ihr. Sofort merkte sie, dass sie einfach auf einer Wellenlänge liegen mussten.

Die ganze Nacht durch tranken sie, tanzten bis die Füße schmerzten und vergnügten sich auf einer engen Toilette.

Als sich der Abend dann langsam dem Ende zuneigte, fragte der gut aussehende Fremde, ob Manuela, ihn nicht nach Hause begleiten wolle. Dort, so gab er ihr zu verstehen, könnten sie dort weitermachen, wo sie in der Toilette aufhören mussten. Die junge Frau lehnte allerdings ab. Sie sei mit einigen Freundinnen in die Diskothek gekommen und wollte diese nicht alleine nach Hause lassen.

Nach einigen Tagen, Manuela hatte die Diskobekanntschaft schon fast vergessen, bildete sich bei ihr ein seltsamer und äußerst ekliger Ausschlag. Aus Sorge, dass dieser schlimmer sein könnte, als er sowieso aussah, ging sie zu einem Arzt und vertraute sich diesem an. Der Arzt untersuchte sie und gab ihr einige Medikamente mit, die ihr helfen sollten.

Wiederum einige Tage später, klingelte es an der Tür. Manuela öffnete und fand zwei Polizisten vor, die sie unbedingt sprechen wollte. Wie Manuela von ihnen erfuhr, handelte es sich bei ihrem Ausschlag um Leichenfäule. Der Mann, mit dem sie sich auf der Diskothek getroffen hatte, hätte sie übertragen: Er war ein Mörder und Nekrophiler, in dessen Keller man die Leichen zweier Frauen vorgefunden habe.

Vielen Dank an den Zusender der Story.

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Der mysteriöse Rudolph Fentz

Wir schreiben das Jahr 1950: Es ist ein recht warmer Abend und genau 23:15 Uhr, als ein Mann, etwa 25 Jahre alt, mit aufgerissenen Augen am New Yorker Times Square entlang stolpert. Von allen Seiten streifen ihn verwunderte Blicke der vorbeigehenden Passanten, was nicht verwunderlich ist: Der Mann ist gekleidet, als käme er gerade von einer Party, die das Thema "Viktorianisches Zeitalter" trägt.

Noch merkwürdiger als seine altertümliche Kleidung ist allerdings seine Herkunft. Keiner der Anwesenden hatte ihn vorher bemerkt. Er schien direkt aus dem Nichts aufgetaucht zu sein.

Genau so schnell wie die seltsame Situation begann, fand sie aber auch ihr Ende: Ein Taxi fuhr den Mann an, welcher plötzlich auf die Straße gestolpert war und anschließend seinen Verletzungen starb.

Bei einer Untersuchung des merkwürdigen Herrn in der lokalen Leichenhalle begann die Angelegenheit allerdings noch seltsamer zu werden. Polizisten und der Leichenbeschauer entdeckten mehrere alte Dollarnoten, die Ende des 19. Jahrhunderts existiert hatten, einige Pfandmarken, einen Brief der auf das Jahr 1876 datiert war und letztlich ein paar Visitenkarten mit dem Namen Rudolph Fentz und einer entsprechenden Adresse.

Wie sich bei einige Nachforschungen der Polizei herausstellte, handelte es sich bei dem Mann scheinbar tatsächlich um einen gewissen Rudolph Fentz; einem Mann der 1876 spurlos verschwand, nachdem er zu einem kurzen Spaziergang aufgebrochen war. Sowohl das Aussehen als auch die Kleidung sollen eindeutig auf den Unbekannten gepasst haben, der 1950 auf dem New Yorker Times Square aus dem Nichts aufgetaucht war.

Anmerkung & Erklärung: Auch wenn die obige Geschichte heute immer noch in einigen Foren, Magazinen etc. als Faktenbericht auftaucht ist sie doch einfach eine Legende, die schon seit fast 40 Jahren existiert. Sie basiert, wie man heraus fand, auf einer Kurzgeschichte, die 1951 in einem Science Fiction-Magazin erschienen war. Urheber der Story war der Schriftsteller Jack Finney, der unter anderem für seine Geschichte “Die Körperfresser kommen” bekannt sein dürfte.

Weiteres in der Wikipedia

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Der eklige Briefumschlag


Monica Dickens ist eine junge Frau, die in einem Postbüro in Kalifornien arbeitete. Jeden Tag, das war ihre Aufgabe, musste sie dort dutzende oder gar hunderte Briefe und Postsendungen anfeuchten und zukleben. Normalerweise, so war das aus Hygienegründen vorgeschrieben, nutze sie hierzu ein kleines Schwämmchen – doch an einem Tag, man weiß nicht mehr warum, hatte sie ihre Zunge genutzt, um die Klebestreifen zu befeuchten.

Wie es kommen musste, schnitt sie sich bei einem Brief unglücklich in die Zunge, die nach einige Tagen stark an schwoll. So stark, dass sie kaum noch reden und essen konnte und daher einen Arzt aufsuchte. Der Mediziner konnte allerdings nichts Ungewöhnliches feststellen und gab der Postbeamtin daher nur leichte Antibiotika mit, um einer möglichen Infektion entgegen zu wirken.

Nach einigen weiteren Tage suchte Monica Dickens erneut den Arzt auf: Die Schwellung war schlimmer geworden und verursachte mittlerweile schreckliche Schmerzen. Dieses veranlasste den Doktor eine genauere Untersuchung anzustellen, wobei er auf eine Art Geschwulst im Zungeninnern aufmerksam wurde.

Umgehend wurde Eingriff angesetzt, um die Wucherung zu entfernen. Als der Mediziner allerdings mit einem Skalpell einen ersten Schnitt ansetzte, wollte er seinen Augen kaum trauen. Aus der Wunde in der Zunge quetschte sich ein Kakerlak hervor, das prompt das Weite suchen wollte.

Wie zu vermuten wäre, befanden sich auf dem Umschlag, mit dem sich die Frau geschnitten hatte, Kakerlakeneier. Eines der Eier hatte sich in der heilenden Wunde eingenistet und konnte sich aufgrund der feuchten und zudem warmen Umgebung gut entwickeln.

Anmerkung & Erklärung:
Angeblich beruht die Geschichte auf einem Bericht des TV-Senders CNN. Die Originalmeldung konnte ich bisher allerdings noch nicht ausfindig machen. Höchstwahrscheinlich ist die Geschichte Erfindung.

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Die ewig brennende Glühbirne

Die Zeit nachdem ersten Weltkrieg: Ein junger Mann aus der Umgebung von Essen hatte sich an einem verregneten Nachmittag auf eine Einkaufstour auf den allgegenwärtigen Schwarzmärkten begeben. Außer überteuerten Lebensmitteln kaufte er bei einem Händler auch eine Glühbirne für sein Esszimmer, da die letzte erst vor kurzem zu Bruch gegangen war.

Wieder zu Hause, schraubte der Deutsche die Glühbirne umgehend ein und erfreute sich an ihrem gelblichen Schein. Während den kommenden Jahren verrichtete die Glühlampe unentwegt ihren Dienst. Selbst nach Jahrzehnten leuchtete sie immer noch, was dem mittlerweile älteren Mann seltsam erschien. Schließlich musste er alle sonstigen Glühbirnen in den anderen Räumen schon dutzende Male austauschen.

Kurz entschlossen stieg der Mann auf einen Stuhl, schraubte die Glühlampe heraus und entdeckte das Signum des Herstellers - Osram -, samt einer seltsamen Nummer auf der Einfassung.
Da er unbedingt das Geheimnis der Langlebigkeit lösen wollte, schrieb der 50jährige die Firma an, schilderte seinen Fall und fragte, ob man ihm bei der Lösung des Rätsels behilflich sein könnte.

Schon wenig später erhielt der ältere Herr ein Rückschreiben, wonach man ihm die Glühbirne gerne abkaufen wolle.

Dieses kam den Deutschen allerdings äußerst merkwürdig vor, weshalb er das Angebot ablehnte, die Glühbirne in ein Bankschließfach sperrte und zu recherchieren anfing. Wie er nach Monaten endlich entdeckte, hatte der bekannte Glühbirnenfabrikant einst ein Patent auf eine Glühbirne angemeldet, welche ewig brennen würde und schlicht unverwüstlich sei. Allerdings wäre die Glühlampe nie in Massenproduktion gegangen, da dieses für Osram wirtschaftlicher Selbstmord gewesen wäre.

Allerdings, so schätze der Mann, wären während der Kriegswirren scheinbar einige der Prototypen gestohlen und auf Schwarzmärkten verkauft worden. So war auch er an seine ewig brennende Glühbirne gekommen.

Anmerkung & Erklärung: Die gleiche Geschichte findet sich sich auch bei sagen.at und ist darüber hinaus – mit kleinen Variationen – auch in den USA, Frankreich und etlichen weiteren Ländern bekannt.

Angeregt wurde diese Legende wahrscheinlich durch eine Glühbirne, welche in einer Feuerwache der Stadt Livermore ihren Dienst verrichtet. Bereits seit 1901 ist sie durchgehend im Betrieb, was sie zur langlebigsten Glühlampe der Welt macht. Ähnlich phänomenale Alter haben auch eine Glühbirne im Livestock Exchange Building - Fort Worth, Texas – und Gasnick Supply, einem Eisenwarenladen, in New York City auf dem Buckel.

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Die toten Taucher im Wald


Als es vor einigen Jahren in den USA zu heftigen Waldbränden kam, entschlossen sich die Behörden Löschflugzeuge einzusetzen, um der Flammen Herr zu werden. Als Wasserquelle sollte diesen ein einige Kilometer entfernter See dienen, welcher aufgrund seiner Länge leicht angeflogen werden konnte.

Nachdem die Feuerwehr und die fliegenden Löschkräfte den Brand gebändigt und schließlich vollends besiegt hatten, machten man eine erschreckende und zudem kuriose Entdeckung: In einem verkohlten Waldstück fand man zwei tote Taucher auf. Einer hing in einem Baumwipfel und ein weiterer lag leblos auf dem verkohlten Boden.

Zunächst herrschte Verwirrung über den seltsamen Fund, doch wie sich schließlich herausstellte, handelte es sich bei den beiden Leichen um einen pensionierten Tauchlehrer und dessen Sohn. Beide hatten scheinbar in dem See, welcher als Wasserquelle für die Flugzeuge diente, das Tauchen für eine bevorstehende Reise ans Meer geübt und waren versehentlich von einem Flugzeug aufgeladen worden.

Anmerkung & Erklärung: Diese Geschichte existiert in etlichen Versionen und wurde unter anderem in einer Folge von CSI und dem deutschen Film “Der Tote Taucher im Wald” verarbeitet. Dass diese Story auf einer wahren Begebenheit beruht ist bisher nicht bestätigt worden. Auch laut snopes.com ist die Geschichte unwahr.

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Urban Legends - Wahrheit, Lüge und ein Turklebaum

Eine wohl gefüllte Party in einem deutschen Vorort: Teenager tanzen, trinken und unterhalten sich. Eine junges Mädchen erzählte gerade, dass sie demnächst mit ihren Eltern nach Sarajevo fahren wird, als sich ein Teenager in das Gespräch einschaltet und energisch von der Reise in die Hauptstadt von Bosnien und Herzegowina abrät.

"Weißt du, ich habe gehört, dass (...)", beginnt dieser seine Erzählung von einem Mann, der ebenfalls in Sarajevo war und dieses für den Rest seines Lebens bereuen sollte. In einer Bar sei er betäubt worden und wenig später in einer verdreckten Seitenstraße aufgewacht. Wie er erschreckt feststellte, hatte man ihm eine Niere entfernt – die Organmafia, so heißt es, habe hinter dieser Tat gesteckt. Binnen weniger Minuten sei ihm das essentielle wie auch teure Organ herausoperiert worden.

"Das ist doch vollkommener Unsinn!", erwidert das reiselustige Mädchen, woraufhin ein weiterer Party-Gast seine Meinung abgibt. "Nein, ist echt wahr die Geschichte. Die hab' ich auch von der Cousine meiner Freundin gehört. Deren Stiefvater soll das passiert sein (...)", erklärte er überzeugt.

Auf diese und ähnliche Weisen verbreiten sich moderne Schauermärschen – oftmals als "Urban Legends" (bzw. Urbane Legenden), "modernde Mythen", "Großstadtlegenden" oder auch "Wandermärchen" bezeichnet. Es sind zumeist kurze Geschichten, Anekdoten und "angeblich wahre Begebenheiten", deren Verbreitung über mündliche Erzählungen, Emails, SMS und sogar die etablierten Medien sichergestellt ist. Ein äußerst erfolgreiches Mem-Konzept, wie es der Evolutionsbiologe Richard Dawkins bezeichnen würde.

Um den Wahrheitsgehalt der Geschichten über Metallschlingen-Mörder auf der Fahrzeugrückbank, dem Krokodil im Abwasserkanal oder den Spinnen unter der Haut ist es meist – aber nicht immer - nicht gut bestellt. Dennoch, so deutet der englische Fachbegriff für diese Geschichten, FOAF-Storys (Friend of a Friend – Freund eines Freundes), an, sollen sie zumeist dem Freund eines Freundes oder auch einem mehr oder minder entfernten Verwandten oder Bekannten zugestoßen sein.

Das Spektrum der Erzählungen ist sehr breit gefächert und reicht von trivial über lustig bis hin zur grausamen Ekel-Story, die einem den nächtlichen Schlaf raubt. Dennoch werden in den Urbanen Legenden immer wieder klare Motive und sogar Lehren verarbeitet: So sind die Angst vor der Fremde, die Furcht vor Krankheiten und der schnelle Tod ein wiederkehrendes Thema. Auch raten die Geschichten, stets Vorsicht walten zu lassen, nicht fremd zu gehen und seine Mitmenschen nicht aus dem Auge zu verlieren.

Ein Paradebeispiel für letzteres ist die Geschichte von George Turklebaum, welche gleichzeitig eine der bekanntesten Großstadtlegenden ist: George Turklebaum war ein Angestellter in einem New Yorker Lektorat. Seit mehr als 30 Jahren hatte er tagtäglich Bücher, Dokumente und Artikel korrigiert. Er war stets der erste, der ins Büro kam und der letzte, der ging. An einem Montag hatte George einen Herzanfall erlitten und war gestorben, ohne dass einer seiner 23 Kollegen dieses bemerkte. Erst fünf Tage später hatte eine Putzfrau entdeckt, dass der Mann im Drehstuhl nicht mehr am Leben war.

Diese kuriose wie auch traurige Story hatte es bis in die bekanntesten Medien geschafft. Außer Zeitungen wie dem Birmingham Sunday Mercury hatten nämlich auch auch die britische Times, die Daily Mail, der Guardian und sogar die BBC die Meldung aufgegriffen und für bare Münze genommen. Einen George Turklebaum, der unbemerkt in einem New Yorker Büro starb, hatte es aber nie gegeben. Dennoch ist die Geschichte nicht tot zu kriegen. Immer wieder kursiert sie auf Partys, auch wenn George's Name nicht fällt und der Ort des Todes jedes mal ein anderer ist.

Auch nicht wahr sind die Geschichten von HIV-infizierten Spritzen in Kinositzen, dem netten Araber, der eine Frau vor dem 11. September warnte oder Regenwürmern in den McDonalds Burgern. Und auch sie sind trotzdem weit verbreitet und wandern weiterhin von Mund zu Mund und wurden nun sogar von den Größen der Unterhaltungsindustrie als Ideengeber für's TV-Programm eindeckt. Sogar das Ermittler-Team aus der US-Erfolgsserie CSI hatte es schon mit einem urban-legendären Fall zu tun: Ein toter Taucher in einem Baum sollte Grissom und den Rest der coolen Forensiker auf eine harte Probe stellen.

Doch was oft und gerne vergessen wird: Nicht alle Urban Legends sind gleich Lügengeschichten. In manchen steckt durchaus ein Fünkchen und in wenigen sogar eine ganze Flamme Wahrheit. Erst kürzlich ging eine Meldung durch die weltweiten Medien, die eigentlich zu unglaublich ist, um wirklich passiert zu sein: "Toter wacht auf Seziertisch auf", meldete ntv und berichtete über einen für tot erklärten Mann in Venezuela, der aufwachte, als der Gerichtsmediziner mit der Leichenöffnung begann.

Ebenso einen wahren Kern hat - spätestens seit Dezember 2006 - die Geschichte von der Schlange in der Toilette. Peter Phillips, ein australischer Wildhüter, kann es bezeugen! Schließlich musste er das Tier aus dem Abflusssystem eines Hauses befreien.

Egal ob nur einige wenige der Urbanen Legenden aus einem wahren Ereignis herrühren, faszinierend sind sie dennoch. Vielleicht ist es aber auch gerade das. Nicht zu wissen, ob an einer FOAF-Story etwas dran ist; nicht zu wissen, ob tatsächlich einem Motorradfahrer der Kopf abgesäbelt wurde, als er einen LKW überholen wollte, der Metallplatten geladen hatte. Gruseln, ekeln oder belustigen werden uns die kuriosen Geschichten auf jeden Fall, die man vom Freund eines Freundes hört, dem dieses tatsächlich passiert sein soll.

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