Der eklige Briefumschlag


Monica Dickens ist eine junge Frau, die in einem Postbüro in Kalifornien arbeitete. Jeden Tag, das war ihre Aufgabe, musste sie dort dutzende oder gar hunderte Briefe und Postsendungen anfeuchten und zukleben. Normalerweise, so war das aus Hygienegründen vorgeschrieben, nutze sie hierzu ein kleines Schwämmchen – doch an einem Tag, man weiß nicht mehr warum, hatte sie ihre Zunge genutzt, um die Klebestreifen zu befeuchten.

Wie es kommen musste, schnitt sie sich bei einem Brief unglücklich in die Zunge, die nach einige Tagen stark an schwoll. So stark, dass sie kaum noch reden und essen konnte und daher einen Arzt aufsuchte. Der Mediziner konnte allerdings nichts Ungewöhnliches feststellen und gab der Postbeamtin daher nur leichte Antibiotika mit, um einer möglichen Infektion entgegen zu wirken.

Nach einigen weiteren Tage suchte Monica Dickens erneut den Arzt auf: Die Schwellung war schlimmer geworden und verursachte mittlerweile schreckliche Schmerzen. Dieses veranlasste den Doktor eine genauere Untersuchung anzustellen, wobei er auf eine Art Geschwulst im Zungeninnern aufmerksam wurde.

Umgehend wurde Eingriff angesetzt, um die Wucherung zu entfernen. Als der Mediziner allerdings mit einem Skalpell einen ersten Schnitt ansetzte, wollte er seinen Augen kaum trauen. Aus der Wunde in der Zunge quetschte sich ein Kakerlak hervor, das prompt das Weite suchen wollte.

Wie zu vermuten wäre, befanden sich auf dem Umschlag, mit dem sich die Frau geschnitten hatte, Kakerlakeneier. Eines der Eier hatte sich in der heilenden Wunde eingenistet und konnte sich aufgrund der feuchten und zudem warmen Umgebung gut entwickeln.

Anmerkung & Erklärung:
Angeblich beruht die Geschichte auf einem Bericht des TV-Senders CNN. Die Originalmeldung konnte ich bisher allerdings noch nicht ausfindig machen. Höchstwahrscheinlich ist die Geschichte Erfindung.

Picture (CC) by ctsnow

8 Kommentare:

nömix hat gesagt…

Diesem Bericht zufolge ergaben die Recherchen, dass die Kakerlakeneier-Story eine Erfindung ist, ebenso die Geschichte mit dem CNN-Bericht.

Anonym hat gesagt…

ich kenne eine ähnliche Geschichte, die aber ähnlich eklig endet...
... eine Friseure (die gute bekannte einer bekannten...) hatte einmal eine Kundin mit einer Beule auf dem Kopf. Die Kundin meinte, dass die Friseuren sehr vorsichtig sein sollte, da die Beule höllisch schmerzen würde.... es kam wie es kommen musste... die Friseurin kam mit ihrem Spitzkamm an die Beule... diese platzte auf und unzählige kleine Spinnen krabbelten aus dieser Wunde...

Anonym hat gesagt…

habe mal so ne ähnliche nachricht im netz gelesen, dass es fliegen in den tropen gibt, die unter die haut ihre eier ablegen (waren auch fotos dabei, wo man sieht wie die chirurgen die made rausholten).

Anonym hat gesagt…

Ich kenne auch die Version mit den Spinnen aus der Kopfbeule. Allerdings wollte sich die Frau Dauerwellen machen lassen und durch das Dauerwellenwasser ist dann die Beule geplatzt

Anonym hat gesagt…

Ich musste mich grad übergeben.

Anonym hat gesagt…

Kakerlaken und Spinnen sind Unsinn.

Dasselfliegen sind aber möglich.
Tropische Dasselfliegenmaden können auch Menschen befallen.

Anonym hat gesagt…

Allerdings kein Hoax sind die sogenannten "Penisfische" (Vandellia cirrhosa und Tridensimilis brevis)die auch in Körperöffnungen von Menschen gelangen können , was sehr selten vorkommt da der Mensch kein Wirt für diese Fische ist, dennoch ein fast genauso eklige Geschichte.

Anonym hat gesagt…

Kennt den Niemand hier Rüdiger Nehberg? Der Überlebenskünstler hatte die Larven aus mit Hilfe von Fleischpolstern aus seinem Körper geholt.
Dasselfliegen waren die Überträger. Sie legen ihre Eier in den Wunden ab, die der Regenwald reißt, und schon nach kurzer Zeit kommen da Kaulquappen-ähnliche Larven heraus. Nehberg: „Für viele Menschen das blanke Entsetzen, für mich war es Nahrung pur. Larven aus meiner Körpersubstanz entstanden, konnten so schlecht nicht sein. Ich aß sie auf, um die Lücken zu schließen, die sie gerissen hatten. Leben von der eigenen Substanz, ein Perpetuum mobile des Survival.