Die grausige Diskobekanntschaft

Auf einer wilden Party in einer Diskothek lernt eine junge Frau - wir nennen sie der Einfachheit halber Manuela - einen charmanten und ebenso gut aussehenden Mann kennen. Er tanzte sie an, flirtete mir ihr. Sofort merkte sie, dass sie einfach auf einer Wellenlänge liegen mussten.

Die ganze Nacht durch tranken sie, tanzten bis die Füße schmerzten und vergnügten sich auf einer engen Toilette.

Als sich der Abend dann langsam dem Ende zuneigte, fragte der gut aussehende Fremde, ob Manuela, ihn nicht nach Hause begleiten wolle. Dort, so gab er ihr zu verstehen, könnten sie dort weitermachen, wo sie in der Toilette aufhören mussten. Die junge Frau lehnte allerdings ab. Sie sei mit einigen Freundinnen in die Diskothek gekommen und wollte diese nicht alleine nach Hause lassen.

Nach einigen Tagen, Manuela hatte die Diskobekanntschaft schon fast vergessen, bildete sich bei ihr ein seltsamer und äußerst ekliger Ausschlag. Aus Sorge, dass dieser schlimmer sein könnte, als er sowieso aussah, ging sie zu einem Arzt und vertraute sich diesem an. Der Arzt untersuchte sie und gab ihr einige Medikamente mit, die ihr helfen sollten.

Wiederum einige Tage später, klingelte es an der Tür. Manuela öffnete und fand zwei Polizisten vor, die sie unbedingt sprechen wollte. Wie Manuela von ihnen erfuhr, handelte es sich bei ihrem Ausschlag um Leichenfäule. Der Mann, mit dem sie sich auf der Diskothek getroffen hatte, hätte sie übertragen: Er war ein Mörder und Nekrophiler, in dessen Keller man die Leichen zweier Frauen vorgefunden habe.

Vielen Dank an den Zusender der Story.

Picture (CC) by WhiskeyTangoFoxtrot

6 Kommentare:

Mareike hat gesagt…

In meiner Schule ging vor ein paar Jahren eine ähnliche Variante herum. Ein junger Mann aus einem Dorf in der Nähe wäre kürzlich mit einem widerlichen Ausschlag im Intimbereich beim Arzt gewesen. Der habe eine Probe genommen und zwei Tage später entsetzt das Ergebnis aus dem Labor bekommen: Der Ausschlag kann nur durch Sex mit Leichen oder Tieren entstanden sein. Der Arzt schaute in seine Akten und stellte fest: Der junge Mann arbeitete im örtlichen Bestattungsistitut.

Anonym hat gesagt…

Diese story habe ich ebenfalls am wochenende gehört! Ich habe gleich eine urban legend vermutet. Konnte bisher der wahrheitsgehalt festgestellt werden? MH

Anonym hat gesagt…

Bei uns in Fulda (Hessen) gibt es ein leerstehendes Bestattungs-unternehmen, was immer als ehe-maliger Arbeitsplatz des "Leichenschänders in der Disco" genannt wird, wenn die Geschichte mal wieder zur Sprache kommt.

Und ich kenne auch Leute die felsenfest behaupten, dass sie die Tochter von einer Artzhelferin kennen, die damals die Abstriche der Entzündung gemacht haben soll.

Anonym hat gesagt…

wie lustig solche storys immer sind. höre die geschichte zuerst von nem Freund, dessen bekannten das gleiche in unser städtischen disko passiert sein soll. dann höre ich die geschichte von jemanden im urlaub, dessen bekannten, dass in seiner stadt passiert sein soll und dann habe ich es später noch von nem dritten gehört...spätestens da war mir klar--UNSINN..trotzdem lustig wie felsenfest diejenigen es dann trotzdem noch behaupten,wenn man sie damit konfrontiert(nee echt, meiner bekannten ist das echt passiert, das schwöre ich dir!!!)na klar

Anonym hat gesagt…

kenn's als version wo es der freund von dem mädchen war dessen elter ein bestattungsunternehmen hatten.

Anna hat gesagt…

Der Vater einer Mitschülerin von mir war Frauenarzt und hatte angeblich die junge Frau, die sich angesteckt hat, in Behandlung. Die Angaben waren ziemlich detailliert inklusive der Disko, in der das passiert sein sollte... Ich selber hab die Geschichte so mehrfach weitererzählt, bevor ich erfahren habe, dass das eine bekannte Legende ist...